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Haushaltshelfer Niederrhein – Daheim gut versorgt

Feste Tage · dieselbe Person · zwei bis drei Stunden

Betreuung bei Demenz zu HauseAlltagshilfe für Menschen mit Demenz und ihre Familien

Mit einer Demenz geben feste Abläufe Halt. Wir kommen ein- bis dreimal pro Woche, immer dieselbe Person, für zwei bis drei Stunden. Angehörige gewinnen so Zeit zum Durchatmen.
Zwei Seniorinnen in bunten Trainingsjacken lachen sich an, eine mit Gehhilfe

Warum Struktur zählt

Bei Demenz zählt, was wiederkommt.

Mit einer Demenz wird vieles unsicher: der Wochentag, der Weg zum Bäcker, ob schon gegessen wurde. Dann helfen Fixpunkte. Ein Besuch an festen Tagen, mit derselben Person, wird mit der Zeit vertraut.

Deshalb kommen wir für zwei bis drei Stunden, nicht für eine schnelle Runde. Genug Zeit, um anzukommen, etwas zu tun, rauszugehen und in Ruhe zu essen. Der Haushalt läuft mit, im Mittelpunkt steht der Mensch.

Mehr für Angehörige lesen Sie im Ratgeber Demenz: Alltag mit Struktur und Ruhe.

Für wen das passt.

  • Ihre Mutter, Ihr Vater oder Ihr Partner soll zu Hause wohnen bleiben.
  • Es gibt einen Pflegegrad, meist 2 oder höher.
  • Der Alltag gelingt ohne regelmäßige Hilfe nicht mehr gut.
  • Gewünscht ist Hilfe mindestens einmal, besser mehrmals pro Woche.
  • Angehörige können wegen Beruf, Familie oder Entfernung nicht jeden Tag kommen.

Unsere Einsätze dauern zwei bis drei Stunden und finden jede Woche statt.

Was einen Besuch ausmacht

Sechs Dinge, die Halt geben.

  • Ein Rhythmus, der trägt

    Dieselben Wochentage, dieselbe Person, ähnliche Abläufe. Wiederholung gibt Sicherheit. So wird der Besuch ein vertrauter Teil der Woche.

  • Annehmen statt korrigieren

    Wir widersprechen nicht, wenn die Erinnerung etwas anders sieht. Wir gehen mit und lassen Zeit. Das nimmt Druck aus dem Gespräch.

  • Kleine Aufgaben mit Sinn

    Kartoffeln schälen, Wäsche falten, den Tisch decken. Vertraute Tätigkeiten, die gelingen und gebraucht werden.

  • Erinnerungen als Brücke

    Alte Fotos, Lieblingsmusik, das Rezept von früher. Die eigene Geschichte öffnet Gespräche, wenn Worte schwerer fallen.

  • Bewegung und frische Luft

    Ein Spaziergang auf bekannten Wegen, eine Runde um den Block. Das bringt frische Luft und Abwechslung in den Tag.

  • Essen und Trinken im Blick

    Gemeinsam kochen und essen, ans Trinken erinnern. Das geht bei Demenz leicht unter.

Ein Besuch, wie er ablaufen kann

Immer ähnlich, nie eintönig.

  1. 1

    Ankommen

    Begrüßen, Platz nehmen, kurz erzählen lassen. Der Besuch beginnt immer gleich.

  2. 2

    Gemeinsam tun

    Kochen, Wäsche, ein Einkauf auf dem Markt. Mit Zeit, damit möglichst viel selbst gelingt.

  3. 3

    Rausgehen

    Ein Spaziergang auf vertrauten Wegen oder ein Besuch beim Bäcker.

  4. 4

    Zur Ruhe kommen

    Gemeinsam essen, Fotos anschauen, Musik hören. Zum Abschied sagen wir, wann wir wiederkommen.

Lachende Seniorin mit Kopfhörern und Gehhilfe vor einer hellblauen Wand

Was vertraut ist, gibt Halt.

Entlastung für pflegende Angehörige

Sie müssen das nicht allein schaffen.

Wer einen Menschen mit Demenz begleitet, ist in Gedanken ständig bei ihm. Feste Stunden mit einer vertrauten Person schaffen Luft. Für den Beruf, für eigene Termine oder einfach für eine Pause.

Wie stundenweise Entlastung organisiert und bezahlt wird, lesen Sie unter Stundenweise Betreuung.

Sabine Franke-Breuers

Schwerpunkt Demenz im Team

Sabine Franke-Breuers

Pflegedienstleitung

Schwerpunkt Demenz. Hilft Kundinnen und Kunden, unseren Alltagshelferinnen und Alltagshelfern und uns im Büro dabei, immer die bestmögliche Versorgung sicherzustellen.

Unser Team

Der Wochenplan

Wer sorgt wofür?

Jeder Tag braucht dasselbe: Essen und Kochen, Haushalt und Soziales. Zweimal pro Woche kommt der Einkauf dazu. Gemeinsam halten wir fest, wer wofür sorgt.

Was offen bleibt, machen wir. Sie entscheiden, was Sie selbst tun und was Ihre Familie übernimmt. Um alles andere kümmern wir uns.

Drei Fragen beim Kennenlernen

  • Was haben Sie immer gern gemacht?
  • Was machen Sie davon noch?
  • Was geht momentan nicht mehr?
Wochenplan: was jeder Tag braucht
Was der Tag brauchtMoDiMiDoFrSaSo
1 Std. Essen und Kochen
1 Std. Haushalt
2 Std. Soziales
2 Std. Einkaufen

Dieser Plan bleibt bei Ihnen. Ändert sich etwas, passen wir ihn gemeinsam an. Bewährt hat sich: 3 × 3 Stunden pro Woche, an festen Tagen.

Wer bezahlt?

Kosten vorher geklärt.

Ihre Pflegekasse kann die Kosten ganz oder teilweise übernehmen. Infrage kommen der Entlastungsbetrag, ab Pflegegrad 2 die Verhinderungspflege und ein Teil der Pflegesachleistung (Stand 2026). Was das für Sie heißt, rechnen wir Ihnen vorab schriftlich aus.

Fehlt der Pflegegrad noch, helfen wir beim Antrag. Bei mehreren Terminen pro Woche kommt oft ein Eigenanteil dazu.

Alles zu Kosten und Abrechnung

Hier sind wir unterwegs.

Von unserem Büro in Willich-Neersen aus, mit Alltagshelferinnen und Alltagshelfern aus der Region.

Kennenlernen anfragen

Wir lernen uns kennen.

Kostenlos und ohne Zeitdruck, bei Ihnen zu Hause oder bei Ihren Angehörigen. Gern ist jemand aus der Familie dabei.

Kostenlos & unverbindlich · 2 Minuten

Antwort innerhalb eines Werktags

Schritt 1 von 714 %

Schritt 1 von 7: Wer braucht die Hilfe?

Wer braucht die Hilfe?

Wir fragen das, damit wir im Gespräch gleich richtig ansetzen.

Auch wenn Mutter oder Vater (noch) keine Hilfe möchten: Das Kennenlernen ist unverbindlich – und beginnt mit einem Kaffee.

Lieber anrufen: 02156 974907-7

Antippen genügt – es geht automatisch weiter.

  • 5-Sterne-Bewertungen
  • Anerkannt nach § 45a SGB XI
  • Kostenlos & unverbindlich

Ihre Daten bleiben bei uns – verschlüsselt übertragen, keine Weitergabe an Dritte, keine Werbung.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Betreuung bei Demenz.

Ab wann ist Betreuung bei Demenz sinnvoll?
Oft früher, als Familien denken: wenn Termine vergessen werden oder der Tag keinen Rhythmus mehr hat. Je früher eine vertraute Person dazukommt, desto selbstverständlicher gehört sie zum Alltag.
Wie gehen Ihre Alltagshelferinnen und Alltagshelfer mit Demenz um?
Mit Geduld, festen Abläufen und ohne ständiges Korrigieren. Wir knüpfen an Gewohnheiten und die eigene Geschichte an: Lieblingsrezepte, Musik, alte Fotos. Sabine Franke-Breuers, unsere Pflegedienstleitung, hat ihren Schwerpunkt bei Demenz.
Was ist, wenn meine Mutter niemanden ins Haus lassen will?
Das erleben wir oft. Wir beginnen mit einem Besuch und einer kleinen gemeinsamen Aufgabe. Ist beim ersten Mal jemand aus der Familie dabei, fällt der Anfang leichter.
Kommen Sie auch nachts?
Wir kommen tagsüber an festen Tagen, jeweils zwei bis drei Stunden. Dieser Rhythmus gibt Halt und schafft Angehörigen feste Zeiten zum Durchatmen. Für die Nacht braucht es andere Angebote; wir nennen Ihnen gern Ansprechpartner.
Übernehmen Sie auch Pflege?
Wir kümmern uns um den Alltag: Gespräche, Bewegung, Kochen, Haushalt und Begleitung. Körperpflege planen wir, sobald unsere Zulassung als ambulanter Pflegedienst vorliegt. Und wenn etwas nicht unsere Aufgabe ist, zum Beispiel Medizinisches, finden wir mit Ihnen jemanden, der es übernimmt.
Wer bezahlt die Betreuung bei Demenz?
Ihre Pflegekasse kann die Kosten ganz oder teilweise übernehmen. Infrage kommen der Entlastungsbetrag, ab Pflegegrad 2 die Verhinderungspflege und ein Teil der Pflegesachleistung (Stand 2026). Was das für Sie heißt, rechnen wir Ihnen vorab schriftlich aus. Fehlt der Pflegegrad noch, helfen wir beim Antrag.

So erreichen Sie uns

Einmal anrufen reicht.

Sprechen Sie aufs Band. Wir rufen zurück. Versprochen.

Mo – Fr 8 – 17 Uhr · anfrage@haushaltshelfer-niederrhein.de

Rückruf in 30 Sekunden

Wir rufen Sie an.

Wann passt es Ihnen?

Wir rufen innerhalb unserer Öffnungszeiten zurück: Mo – Fr 8 – 17 Uhr.

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